Ein Meeting, das hängen geblieben ist
Ich erinnere mich noch genau an dieses Strategiemeeting:
Wir saßen im Meetingraum, alles wirkte wie immer. Zwei Wochen vorher hatten wir uns auf eine Richtung geeinigt. Dann wurde plötzlich eine neue vorgegeben – ohne ein Wort dazu.
Ich habe gefragt, ob das, was wir beschlossen hatten, jetzt nicht mehr gilt. Ein irritierter Blick vom Vertriebsleiter, dann ging es einfach weiter.
Später, im Flur, hat mein Chef mich zur Seite genommen. Dass das nicht gut angekommen sei. Und dass man mit so etwas schnell auf dem Abstellgleis landen könne.
Und ich dachte nur: Wow. Hier kann es dir schaden, wenn du aussprichst, was offensichtlich ist.
Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe: So will ich nicht arbeiten. Ich will sagen können, was ich sehe – und Verantwortung dafür übernehmen.
Wie ich heute auf Zusammenarbeit schaue
Für mich sind Arbeitsbeziehungen menschliche Beziehungen. Und die funktionieren nur, wenn wir ehrlich hinschauen und Widersprüche klären.
Nicht immer gibt es perfekte Lösungen. Aber es macht einen Unterschied, ob wir Konflikte vermeiden oder offen sagen, was gerade wirklich Priorität hat.
So arbeite ich heute mit Führungskräften und Teams
Heute arbeite ich mit Menschen, die Verantwortung tragen, für Entscheidungen, Zusammenarbeit und Ergebnisse.
Oft geht es nicht um die nächste Strategie, sondern um etwas viel Konkreteres: Was passiert hier eigentlich gerade?
Ich begleite dabei, wieder klar zu sehen und bewusst zu entscheiden – auch im Trubel. Und ich schaffe einen Raum, in dem auch das sichtbar werden darf, was sonst untergeht.
In Teams wird das schnell spürbar:
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Spannungen werden angesprochen
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Entscheidungen werden klarer
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Verantwortung verteilt sich neu
Ich liebe diese Momente, in denen plötzlich Ruhe einkehrt.
Wenn aus Grübeln Klarheit wird. Wenn jemand auf einmal weiß: So mache ich es.
Was sich für dich dadurch verändert
Meine Klient:innen gehen anders aus unseren Gesprächen heraus, als sie reingekommen sind: ruhiger, klarer und sicherer.
Und das zeigt sich im Alltag: in Gesprächen, die nicht mehr vermieden werden, und in Entscheidungen, die sich stimmig anfühlen.
Meine Geschichte
Der Anfang: Veränderung beginnt mit Wahrnehmen, nicht mit Druck
Während meines Mathematik- und Informatikstudiums saß ich zum ersten Mal in einem Feldenkrais-Kurs. Dort habe ich etwas gelernt, das mich bis heute prägt: Wirkliche Veränderung entsteht nicht, wenn wir uns antreiben – sondern wenn wir anfangen, aufmerksam und neugierig hinzuschauen.
Klarheit im Denken und die Grenzen davon erkennen
Mit meiner Promotion in Mathematik und dem Einstieg in die IT habe ich gelernt, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen und auf den Punkt zu bringen. Gleichzeitig habe ich erlebt, wo reine Logik an ihre Grenzen kommt – nämlich immer dann, wenn Menschen zusammenarbeiten.
An der Wurzel ansetzen statt an Symptomen
Mit der Geburt meines Sohnes und meinem Wechsel in die Selbstständigkeit hat sich mein Fokus verschoben. Ich habe meine Coaching-Ausbildung für The Work of Byron Katie abgeschlossen und begonnen, intensiv mit Menschen zu arbeiten. Viele der Themen, zu denen ich heute Menschen begleite, kenne ich aus eigener Erfahrung.
Arbeit mit Führungskräften und Teams
Heute unterstütze ich Organisationen dabei, klarer, ehrlicher und wirksamer zusammenzuarbeiten. Meine Arbeit ist dabei auch durch meine Ausbildung als The Loop Fellow geprägt. Ich höre so zu, dass Menschen sich verstanden fühlen und bringe gleichzeitig die Klarheit rein, die es braucht, damit sich wirklich etwas bewegt.
